Erlebnisse

 

 

Vom Tattoo zum Intimpiercing

Der Ampallang und die Angst davor

Die Hölle

Triple Nippel

Ampallang gedehnt

 

Vom Tattoo zum Intimpiercing

 

 

 

Jaaa, ich bin tätowiert und ja, ich bin gepierct. Der Weg  bis zum Intimpiercing war doch recht lang.
Vor 11 Jahren, also mit 21, bekam ich mein erstes Tattoo. Ein Wunsch ging in Erfüllung, den ich schon seit meiner Kindheit hatte. Motorradfahren und ein Tattoo, waren wohl schon ziemlich lange in mein Hirn gebrannt.
Diese Träume konnte ich mir dann auch erfüllen. Nach reichlicher Lektüre vieler Zeitschriften war mir klar, ich will einen Tiger haben und das auf dem Oberarm. So fuhr ich dann zu meinem Tätowierer nach Köln.
Die ganze Prozedur dauerte 3,5 Stunden. Die ganze Zeit schaute ich dem Typen zu, was zur Folge hatte, dass ich eine Genickstarre hatte. Das hatte ich dann von meiner Neugierde. Geschichten schreiben macht mir viel Freude und das ganz besonders, wenn es um die Themen Piercing und Tattoo geht.

Mann war ich stolz, hatte aber auch erstmal die Nase voll. Es ist doch mit ein bisschen Schmerzen verbunden. Lange Zeit war also Ruhe, bis ich wieder auf den Geschmack kam und der Wunsch in mir reifte, wieder ein neues Tattoo mir machen zu lassen. Ein halbes Jahr dauerte es dann, bis ich wusste, dass und wo ich ein neues haben wollte. Es war der Rücken den ich auserkoren hatte.
Es dauerte ein weiteres halbes Jahr, bis ich mir über das Motiv im Klaren war. Es sollte ein Motiv sein, was einigermaßen zeitlos sein sollte. So kam ich auf den Drachen. Mein Tiger war schon im chinesischen Stil und so sollte es auch der Drachen sein und alles in Farbe.

Über einen noch nicht ganz so erfahrenen Tätowierer, bekam ich einen Tip. Ich sollte mich doch mal an Axel (Tattoo Alien) wenden. Gesagt getan. So machte ich mit ihm einen Termin aus. Der Tag rückte näher und die Gedanken, ob es richtig ist, mir so ein großes Tattoo zu verpassen, wurden immer mehr.
Die Einwände schob ich dann aber beiseite und fuhr zu Axel.
Ich hatte schon ein Bild von einem Drachen mitgebracht, so wie ich ihn haben wollte, eigentlich. Als ich ihm dann das Bild zeigte, meinte er: "So mache ich ihn nicht, ich mache es besser." So war es dann auch. In drei Sitzungen bekam ich  einen wunderschönen Drachen, den er freihändig auf meinen ganzen Rücken verewigte. Nach diese Prozedur hatte ich wirklich die Nase voll. Ich bin ja nun wirklich nicht wehleidig, aber insgesamt 15 Stunden unter der Nadel zu verbringen, ist nicht gerade das bloße Vergnügen. Wer sich auch schon mal längere Zeit unter die Nadel begab, kann sicherlich mitfühlen.
Es begann eine Zeit ohne neue Tattoos. Viele Stellen blieben mir ohnehin nicht mehr. Es reichte auch einfach.

Nun kam ich aber immer mehr auf den Geschmack der Piercings.
Das ist also mittlerweile sechs Jahre her. Es sollte aber nicht schon alles an Körperverzierungen gewesen sein. Mir gefielen die BW-Piercings sehr gut. Ich fuhr auf Convention und informierte mich, über diese Art von Piercing. Da ich aber einen Kelloid auf dem Brustkorb hatte, rieten mir die Piercer davon ab. Damit hatte ich das Thema Piercing erstmal beiseite gelegt. Es ließ mir trotzdem keine Ruhe.

So suchte ich nach Alternativen und fand sie im Intimbereich. Nach vielen Überlegungen und Informationen die ich eingeholt hatte stand für mich fest, dass ich einen Prinz Albert haben möchte.
Zusammen mit meiner damaligen Freundin, fuhr ich dann zum nächstgelegenen  Piercing Studio. Dort wurde mir leider mitgeteilt, dass sie einen Prinzen nicht stechen wollen.
Als Empfehlung bekam ich dann mit auf den Weg, dass ich es doch mal in der Piercing Klinik in Hagen versuchen solle. Jetzt stand es fest, ich wollte ihn auf jeden Fall haben. Machte auch direkt einen Termin aus. Einige Tage später fuhr ich dann auch hin und bekam meinen Prinzen. So wie er gestochen wurde, war es in Ordnung. Jedoch ließ die Freundichkeit und Auskunftsbereitschaft der Frau arg zu wünschen übrig. Zudem bekam ich auch  keinen Titanschmuck sondern Kürschnerdraht. Das ist ein  Material, dass zum Verbinden von Knochen benutzt wurde. Alles andere als gerade ein Gefühl von Sicherheit vermittelnd.

Ich war irgendwie unzufrieden und fragte ohne Ende. Ganz besonders erwähnen möchte ich darum, dass Forum bei www.prinzalbert.de. Sie standen mir mit Rat und Tat zur Seite. Kann ich also nur empfehlen.
Mit diesem unguten Gefühl im Bauch, setzte ich mich in Verbindung, mit Serious Piercing in Düsseldorf.
Endlich war ich an der richtigen Adresse, wo ich mich gut aufgehoben fühlte.
Sie setzen mir einen Titanring ein und dehnten ganz leicht meinen Prinzen auf 2.4mm. Kurze Zeit später wurde er zum ersten Mal richtig gedehnt und das schon auf 3,2mm. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass mein Prinz gedehnt wurde. Stück für Stück wurde der Ring grösser bis ich dann bei 5mm angekommen war.
Leider wurde die Fleischbrücke immer kleiner, sodass ich mich gezwungen sah, den Prinzen rauszunehmen. Das ich doch nicht schmucklos bin, davon erzähle ich im nächsten Bericht.

Das war also der Weg vom Tattoo zum Prinzen.

Der Ampallang und die Angst davor

 


Ich hatte ja schon einen Prinz Albert gehabt und musste mich ja leider von ihm trennen, weil die Fleischbrücke (damit ist der Abstand zwischen Piercingloch und Harnröhre gemeint) immer größer wurde und mir die Gefahr, dass dies hätte einreißen können, zu groß war. Ich kannte also das Gefühl des Pieksens im sehr sensiblen Bereich des Mannes schon.
Trotz allem, war das Gefühl der Angst da, als ich mich mit dem Ampallang näher befasste. Quer durch die Eichel, puhhh. Das ist schon heftig und die Angst davor groß.  Kann ich dann je wieder ... Wie schmerzhaft ist das denn nun? und und und.
Solche Fragen schwirrten mir durch den Kopf.
Nun gibt es ja das wunderbare Internet, dass hervorragende Informationen liefern kann. So fand ich dann auch die Seite www.ampallang.de. Sehr gute Infos mit der dazugehörigen Portion Humor befreiten mich schon ein bisschen von den bestehenden Ängsten.
In einem anderen Forum hatte ich von einer guten Piercerin gehört  (DeepMetal in Dortmund) und auch in Essen bei Wildcat.
Also machte ich mich auf zur InfoFahrt. Der Piercer in Essen lehnte es ab mir einen Ampallang zu stechen, Gut dann eben nicht. Auf zum nächsten. In Dortmund bei Andrea angekommen fühlte  ich mich sofort gut aufgehoben. Sie beschaute sich auch alles genau und so machten wir einen Termin klar.
Eine Woche später (Sa.) war es dann soweit. Eine gute Freundin kam mit und nicht zu vergessen die Digicam. Es sollte ja schliesslich alles dokumentiert werden.
Bei ihr angekommen, mussten wir einen Augenblick warten in der ich dann das übliche ausfüllte.
Nun ging es in den PiercingRaum und es konnte losgehen. Hosen runter und ab auf die Liege. Erst wurde mein kleiner Freund schön desinfiziert und dann kam das Betäubungsspray. Nach ca 10-15min ging es dann los. Sie legte das Werkzeug bereit und mit einer Art WürstchenZange, offiziell Foersterklemme genannt, hielt sie bzw. fixierte sie meinen kleinen Freund.
Dann habe ich nicht mehr hingeschaut ! ! !
Ich merkte irgendwann zwei kleine Piekser, dass war schon alles.
Als ich wieder hinsah, war der Stab schon drin. Zum Glück hatte diese Freundin alles wunderbar mit der Cam aufgenommen.
Jetzt war mir erstmal ein bisschen wackelig auf den Beinen. Das legte sich aber auch recht flott. Nach dem Bezahlen (100Euro)  verliess ich wie John Wayne das Studio. Es blutete zunächst auch überhaupt nicht. Paar Tröpfchen waren das einzige was raus kam.
Mann fühlte ich mich männlich.

Noch war es schmerzfrei. Das sollte sich aber bald ändern. Nach ca einer Stunde setzte dann ein leichtes ziehen und ziepen ein. Das hat sich dann auch erstmal für ein-zwei Tage gehalten.  Danach verschwand es auch völlig. Hin und wieder ziept es noch ein bisschen, was aber kaum der Rede wert ist. Immerhin ist erst eine Woche vorüber.
Was die Pflege anbetrifft geht es auch ganz locker. Ich mache es mit Eigenurin und muss sagen, dass es gut klappt. Wenn man die Abscheu erstmal überwunden hat, ist es wirklich easy.
Wenn ihr Fragen habt bitte.

Die Hölle

 

Es war die Hölle, aber alles von Anfang an.
Das Wochenende der Tattooconvention in Dortmund war ja dran. Ich wollte mir meinen Ampallang eh dehnen lassen, von 2,4mm auf 3,2mm.
So konnte ich doch beides wunderbar miteinander verbinden. Erst dehnen und dann auf der Con, gucken und quatschen.

Bei Andrea (Deepmetal)war es proppevoll. Die jungen Mädchen warteten auf ihre BNP´s (Nichts gegen BNP´s).
Eigentlich war ich dann dran aber sie zog dann doch noch ein Pärchen vor. Jetzt weiss ich auch warum.
Nachdem alle anderen Kunden bedient waren, wurde es spannend. Es ging in den Piercing-Raum. Ich ließ meine Hose runter und legte mich auf die Liege.
Die Kugel des vorhandenen Schmucks wurde gelöst, der Dehnungsstab wurde mit Gleitgel bestrichen und dann ging es los.
Erst war es unangenehm und ein leichter Schmerz. Es zog sich schon zusammen, war aber noch auszuhalten. Andrea schob nun immer ein Stück weiter den Stab, machte eine Pause und dann ging es weiter. Es wurde immer schlimmer und die Schmerzen immer heftiger. Das ging dann soweit, dass sich meine Hände in die Liege krallten und mein Körper zuckte und es in ein lautes Schreien von mir endetete. Der Stab musste durch und ich dachte nicht einen Augenblick daran, es vorzeitig zu beenden. Da musste ich durch.
Es tat schweineweh und so einen Schmerz habe ich noch nie erlebt. Bevor Andrea begann zu dehnen, fragte sie mich ob ich S oder M sei. Das beantwortete ich mit S woraufhin sie sagte: "Das sei aber schlecht"
Jetzt weiss ich auch warum es schlecht war.
Ich weiss nicht mehr wieviele Durchgänge es dauerte, es waren sicherlich 15, dann war es vorbei.
Ich sackte zusammen und war wirklich froh, dass es vorbei war. Als ich mir das Ergebnis ansah, konnte ich zufrieden sein.
Das Dehnen und das Piercing sind doch zwei verschiedene Paar Schuhe und nicht miteinander zu vergleichen. Der Ampallang ist ja vom stechen her harmlos, dagegen ist das dehnen ne ganz andere Liga.
Nachdem ich mich nun ausgeruht hatte ging es ab zur Convention. Ich muss wohl wie John Wayne gelaufen sein, zumindest fühlte ich mich so. Dort angekommen war es sehr nett und die Gespräche mit Sira und Toby sehr interessant und amüsant.

Den Ampallang kann ich wirklich empfehlen, jedoch das dehnen nur eingeschränkt ;-)))

 

Tripple Nippel

 


Da lernt man hier nichtsahnend eine nette Frau kennen und dann das. Julchen wollte eh einen Nippel gestochen haben, traute sich bloss noch nicht. Das letzte Tattoostechen war ja erst zwei Wochen her.
Ich wollte schon eh meine Nippel gepierct haben, traute mich aber bisher genausowenig.
Wir unterhielten uns hier also über das Nippelpiercen und die Idee wuchs heran, es heute machen zu lassen. So kam ich dann auf die Idee, dass wir das das doch zusammen machen könnten. Nach einigem hin und her, es sind schliesslich vom Pott nach Hamburg doch ein paar Kilometer, trafen wir die Entscheidung, dass ich nach HH fahre. Ich packte also paar Sachen zusammen und nicht zu vergessen Kira und dann ging es los. Kleine Schwierigkeit war, dass ich bis ca. 18.00 in HH sein sollte. Mona hatte ja eigentlich nur bis 18.00 geöffnet. Bis HH war es kein Problem hinzukommen. Dann aber führten mich Mona und Julchen zum Ziel.
Es war mittlerweile schon halb sieben, als ich also eintraf und da wollten wir nicht lange fackeln. Eben die üblichen Blättchen unterschrieben und es war nur noch die Frage wer soll anfangen. Julchen meinte dann, sie will anfangen, bevor sie es sich noch anders überlegt. So konnte ich auch in Ruhe die Fotos machen. ;-))

Die ganze Prozedur ging nur wenige Minuten vor sich und Mona arbeitete mit Eisspray. Eindeutig was für den Kopf und nicht wirklich zur Betäubung. Der Nippel wurde mit der Zange gehalten und dann ging die Nadel durch. Julchen Gesicht verzog sich doch recht schmerzhaft und mir kam es verdammt lange vor, bis die Nadel durch war. Aber als dies vorbei war, kam ein seliges lächeln und das sofortige gehen zum großen Spiegel. Es musste doch bewundert werden, was gerade diesen Nippel durchdrungen hatte.

Nun war ich in an der Reihe und mir war doch ein bisschen mulmig.
Soo, ich konnte mir doch nicht vor den Frauen die Blöße geben und jetzt kneifen. Ausserdem wollte ich die beiden auch haben.
Nippel wurde desinfiziert und dann wurde es schwieriger. Sie bekam einfach nicht mit der Zange meinen Nippel richtig zu fassen. Das war dann schon mal ziemlich unangenehm. Nach einigem nachgreifen klappte es dann doch und es war schon nicht so schön. Jedoch nicht zu vergleichen mit PA und Ampallang, anders eben.
Wir hatten ganz vergessen den Nippel zu betäuben. Das war dann aber auch nicht mehr so schlimm und der andere wurde dann ebenfalls ohne Betäubung gemacht. Das war mir sowas von egal. Kein Wunder bei der Dosis von Adrenalin, die in meinem Körper gerade verweilen musste. Schön war es, dass Julchens Hand auf meiner Schulter lag und so auch beruhigend wirkte.
Nun war der andere Nippel dran. Gleiches Spielchen und wieder die Schwierigkeit meinen Nippel zu halten.
Wie gesagt, die Zange war unangenehmer als der Stich selbst. Nachdem dann der Schmuck eingesetzt war, musste ich auch vor den Spiegel und mal schauen wie es nun aussieht. Es gefiel mir ausgezeichnet.
Nach dem stechen musste ich dann doch noch ein bisschen mich hinsetzen. Ich soll ziemlich blass gewesen sein. Ein Schluck Wasser brachte dann doch meinen Kreislauf wieder in Schwung, naa nicht wirklich ;-)

Den Abend liessen wir dann ganz gemütlich ausklingen und begutachteten immer wieder unsere neuen Piercings. Am nächsten Tag dann fuhr ich ganz gediegen nach Hause.
Ich muss gestehen, dass es verdammt spitz macht, mit so einem Piercing und ohne Pflaster durch die Gegend zu laufen. Das ist schon was richtig nettes *lächel*

Das war das Triple Nipple.

 

Ampallang gedehnt

 


Ja es war wieder soweit. Ich hatte neuen Schmuck aus UK bekommen und der musste doch eingesetzt werden. Bei diesem Preis konnte ich auch nicht widerstehen und musste es einfach bestellen.
Nach 5 Tagen kam die Ware und sie ist in einwandfreiem Zustand.
Alleine den Ampallang zu dehnen traute ich mir dann nicht zu, da ich ja wusste, wie unangenehm es werden würde. Nur Runde schreien und heulen haben mir da gezeigt, wie verdammt doof das sein kann.
Mit dem Schmuck in der Tasche machte ich mich dann per Rad auf dem Weg zu Andrea ([url]www.deepmetalpiercing.de[/url) Dortmund.
Vertraute Gesichter wieder zu sehen war wirklich schön und da der Laden voll war, setzte ich mich erstmal in aller Ruhe hin und unterhielt mich über dies und das mit den netten Menschen vom Team. Der Schmuck musste ja erstmal auch in den Steri und so konnten dann einige Kunden vor mir ihr neues Piercing bekommen.
Nach einiger Zeit war gerade Luft zwischendurch und so ging es dann ins Piercingzimmer. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass es mit möglichst wenig Schmerzen einher gehen solle, deshalb gab es auch Emla auf den Schwanz. Schön verteilt und dann noch in Folie eingepackt durfte es erstmal 40min einwirken.
Eine kleine Pause hatte das zur Folge und so konnten wieder andere Kunden beglückt werden. So langsam stieg in mir die Spannung und da ich ja wusste, wie schmerzhaft es werden könne, auch die Befürchtung vor dem was kommt.
Die Zeit verging dann doch wie im Fluge und ab ging es dann wieder ins "Stecherzimmer"
Ab auf die Liege, die Folie kam auch fix runter und ich muss sagen, die Salbe hatte gewirkt. Es fühlte sich einfach taub an. Andrea packte auf den Dehnungsstab ein bisschen Geilgel, befestigte den dickeren Stab an dem selben und los ging. Schön langsam... ganz langsam. Bis zur Hälfte spürte ich erstmal nix und dann so langsam, kam ein leichtes ziepen. Das war auszuhalten, wir unterhielten uns locker weiter aber so Richtung letztem Drittel wurde es dann doch verzwickter.
Andrea machte auch immer wieder kleine Pausen und nach ihrer Aussage ging das wirklich locker voran. Ich hatte es mir wirklich schlimmer vorgestellt. Angenehm ist aber was anderes. ;-)
Tief ein und ausatmen half dann und mit einem mal war sie dann durch. Erleichterung machte sich in mir breit, bis ja bis Andrea meinte, "Oh, da ist er mir doch glatt wieder zurück gerutscht".
Ohh ohhh
Also das letzte Drittel dann direkt noch ein mal. Schön atmen und dann geht das schon, war meine Devise und dann ging es auch ganz schnell und schon war der Stab auch drin und musste nur noch mit den Kugeln versehen werden.
Einmal durchatmen!
Vielleicht auch doch noch zweimal mehr.
Ich musste ihn doch dann selbstverständlich begutachten und jooo, er gefällt mir.
4mm dick
30mm lang
8mm Kugeln

Einmal nett verabschieden und los ging es mit dem Rad nach Hause. Es spannte doch schon noch ein bisschen und im laufe des heutigen Abends merke ich doch noch, dass es schön spannt. Mal eben so den Stab rum schieben geht noch nicht.

Es war alles gar nicht so schlimm und sieht schick aus. Was will ich mehr.
Ach ganz so nebenher wurde auch mein Hafada von 5mm auf 6mm gedehnt. Ganz entspannt flutschte der rein.

Es ziepte dann doch noch immer wieder und es musste erst mal locker werden. Mittlerweile hat sich die Situation entspannt und ich kann ihn wunderbar tragen und das sieht auch noch richtig schick aus.